
1. Projektplan des Anti-Drogen-Projekts
Verfasserin: Dr. Juliane Noack
1.1. Einleitung
Im ersten Semester 2007 soll mit Hilfe von Spendengeldern ein Anti-Drogen-Projekt bei GAC durchgeführt werden. Die Konzeption, Planung und Umsetzung sind das Thema des vorliegenden Textes. Zunächst einmal werden die Schwierigkeiten und besonderen Bedingungen eines solchen Vorhabens hinsichtlich des Standortes der Einrichtung skizziert. Darauf basierend wird anschließend das Projekt konzipiert mit besonderer Rücksichtnahme auf die örtlichen, sozialen und kulturellen egebenheiten. Der Einzugsbereich der Kinderstagesstätte GAC erstreckt sich auf Kinder zwischen 2 und 12 Jahren, die in der Gemeinde Aglomerado Sta. Lúcia oder wie im Volksmund Morro de Papagaio wohnhaft sind. Dabei handelt es sich um ein Wohngebiet, das gemeinhin und politisch unkorrekt als Favela bezeichnet wird. Gemeinde ist die neutralste Bezeichnung, in der Städteplanung hat sich jedoch der soziologische Begriff „Aglomerado“ durchgesetzt, der vor den Namen des jeweiligen Stadtteiles bzw. der jeweiligen Gemeinde gesetzt wird, wenn es sich bei dieser um eine Favela handelt. Das ist eine Gruppierung von mindestens 50 Gebäudeeinheiten mit ustikaler Bausubstanz. Solche Stadtteile sind durch ihre beengende Architektur, den Mangel na Infrastruktur und erhöhte Kriminalitätsraten charakterisiert. Heute gilt Favela als Sammelbegriff für den sozialen, politischen und kulturellen Kontext der zur Unterschicht gehörenden Bevölkerung.
1.2. Problemstellung
Die besondere Herausforderung eines Anti-Drogen Projektes in diesem Umfeld besteht nun gerade darin, Dinge, die für die Kinder selbstverständlich sind, weil sie sie jeden Tag auf der Straße, in der Nachbarschaft und häufig auch in der eigenen Familie als normal, im Sinne von selbstverständlich, erleben, zu entnormalisieren. Durch diesen Prozess der Entnormalisierung ist es erst möglich den Kindern die Gefahren aufzuzeigen und in und mit ihnen eine Einstellung gegen Drogenmissbrauch zu entwickeln. Die Herausforderung besteht also darin, eine Position gegen Drogen und Drogenmissbrauch zu fördern ohne dabei jedoch ihre Bezugspersonen, die in Drogengeschichten involviert sein könnten, schlecht zu machen und dadurch eine Resistenz gegen „eine Anti-Drogen-Einstellung“ und vielleicht sogar Drogenkonsum zu provozieren.
1.3. Ziel
Aus der oben dargestellten Problemdefinition ergibt sich die folgende Zielsetzung des Anti-Drogen Projektes: Ziel ist es, mit den Kindern ein Bewusstsein für die Gefahren von Drogen zu entwickeln und sie so gegen den Missbrauch von Drogen zu stärken und dies mit äußerster Rücksichtsnahme auf die Tatsache, dass die Drogenthematik häufig selbstverständlicher Bestandteil der Lebensumstände der Kinder ist.
1.4. Methodisches Vorgehen
Das Ziel des Anti-Drogen-Projekts soll durch folgende methodische Schritte verwirklicht werden: 1. durch Informationen über Drogen, Drogenmissbrauch etc aus den verschiedensten Perspektiven 2. durch das Aufzeigen alternativer Freizeitbeschäftigungen 3. durch die Verknüpfung von „Anti-Drogen-Erfahrungen“ mit positiven Erlebnissen Das Anti-Drogen Projekt wird als Anti-Drogen-Kampagne organisiert, bei der im ersten Teil, mit einer Dauer von 8 Wochen, von den Kindern ein „Anti-Drogen-Logo“ entwickelt werden soll, mit dem anschließend T-Shirts bedruckt werden. Die Gruppe mit dem besten und dem zweitbesten Logo sollen danach ausgewählt und prämiert werden. Außerdem soll eine Wandtafel oder ein Poster als Resultat der Auseinandersetzung mit einem Unterpunkt der Thematik hergestellt werden. Der zweite Teil, das ist die letzte Woche des Projekts ist eine Projektwoche, in der jeden Tag eine kulturelle, sportliche oder andere soziale Aktivität für alle Kinder angeboten wird. Am letzten Tag des Anti-Drogen-Projekts soll ein Fest für die ganze Einrichtung stattfinden, in dem das beste Logo ausgewählt, die Preise verliehen und die Poster bzw. Wandtafeln ausgestellt werden. Für dieses Vorgehen wurde sich entschieden, um möglichst alle Kinder in dieses Projekt einzuschließen. Dass zwei Gruppen Preise erhalten, bedeutet, dass 20 Kinder einen Preis erhalten. Die Organisation der Projektwoche ist auch wiederum für alle Kinder attraktiv, sodass das Spendengeld auf diese Art und Weise eingesetzt, der größtmöglichsten Anzahl von Kindern zu Gute kommt.
1.5. Projektumsetzung und Aktivitäten
Die Kinder der Einrichtung sollen in Gruppen mit je 10 Kindern unterteilt werden und eine für sie verantwortliche Betreuerin bekommen, die die Gruppe während dieser neun Wochen begleitet, die Logos mit ihnen entwickelt und ein Unterthema aus der Thematik Drogen tiefergehend behandelt und als Resultat ein Poster oder eine Wandtafel gestaltet. Für die gruppenspezifischen Aktivitäten wird pro Woche eine Stunde gerechnet, in einer zweiten Stunde pro Woche, sollen gruppenübergreifende Aktivitäten stattfinden, an denen alle Gruppen teilnehmen. Das bedeutet, dass jede Gruppe pro Woche zwei Stunden im Rahmen des Anti-Drogen Projekts tätig ist, eine Stunde, die nur mit der jeweiligen Gruppe stattfindet und eine gruppenübergreifende. Es gibt also 8 gruppenübergreifende Aktionen, in der ersten Woche soll ein Arzt den Kindern einen Vortrag über die Wirkung und Gefahren von Drogen halten, zweitens soll ein Chemiker kommen, der Anhand von Experimenten die toxische Wirkung von Drogen zeigt, drittens soll eine Person, die bereits ein Familienmitglied durch den Missbrauch von Drogen verloren hat, über dieses sprechen, ein Priester soll sich mit den Kindern der Thematik widmen, ebenso wie ein Polizist, ein Ex-Abhängiger und eine „Berühmtheit“. Außerdem soll ein Film die Drogenproblematik betreffend gezeigt werden. Die letzte Woche ist als Projektwoche konzipiert, d.h. es sollen kulturelle, soziale und sportliche Aktivitäten angeboten werden, um zum einen die Anti-Drogen Erfahrungen an positiv bewertete Ereignisse zu koppeln und dadurch auch die Anti-Drogen-Einstellung positiv zu besetzen. Zum anderen sollen durch solche Aktivitäten Alternativen der Freizeitgestaltung und andere mögliche und auch zugängliche Realitäten aufgezeigt werden. Hinter dieser Folie soll die Woche wie folgt organisiert werden: Montag: Ein Capoeira Mestre soll eingeladen werden und mit den Kindern Capoeira machen, erstens weil Capoeira integraler Bestandteil der brasilianischen Kultur ist und auch in der Einrichtung als Unterricht angeboten wird und zum anderen, weil ein Capoeira Mestre für die Kinder eine positivbesetzte Autoritätsperson darstellt,und so als Anti-Drogen Vermittler eintreten kann. Dienstag: Am Dienstag soll ein Ausflug mit den Kindern zum naturwissenschaftlichen Museum (http://www.ufmg.br/rededemuseus/) der stattlichen Universität UFMG gemacht werden. Es handelt sich dabei um ein erlebnispädagogisches Museum, in dem die Kinder die Dinge experimentell erproben können und in dem Kindergruppen, von den Studenten begleitet werden. Mittwoch: Am Mittwoch soll ein Fußballturnier zwischen den Gruppen stattfinden, die die vorherigen 8 Wochen zusammengearbeitet haben. Als Trikot dienen natürlich die jeweiligen von den einzelnen Gruppen hergestellten T-Shirts. Fußball wurde auch hier mit Bedacht gewählt, denn wie Capoeira handelt es sich dabei um einen wichtigen Teil der brasilianischen Kultur. Außerdem soll versucht werden, einen Vereinsfußballer aus den lokalen Mannschaften Cruzeiro oder Galo einzuladen. Donnerstag: Am Donnerstag soll das am Freitag stattfindende Abschlussfest vorbereitet werden. Dafür soll sich jede Gruppe eine Aufgabe aussuchen, entweder Schmücken, Einkaufen oder den Imbiss vorbereiten. Freitag: Das Anti-Drogen Projekt soll am Freitag mit einem großen Fest beendet werden, auf dem die Gruppe mit dem besten und dem zweitbesten Anti-Drogen-Logo prämiert werden. Der erste Preis ist ein Tagesausflug in die historische Stadt Ouro Preto für die gesamte Gruppe. Dort soll ein Stadtrundgang gemacht und eine Goldmiene besichtigt werden. Der zweite Platz ist ein Ausflug zu Mc Donald zum Happy Meal essen. Mc Donald hat auch hier in Brasilien eine magische Wirkung auf die Kinder, aber ist unerschwinglich für viele Familien.
1.6. Finanzielle Planung
Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen: Fahrt zum Museum, T-Shirts 4 R$ pro Kind (100 Kinder + 30 Erwachsene) 520 R$, Fest Dekoration, Essen, Getränke, etc. 350 R$ 1. Preis Bus nach Ouro Preto, Eintritt in Goldmine etc. 500 R$ 2. Preis Bus (R$4), Happy Meal (R$8,25) R$ 147,00. Gesamtkosten: R$ 1517,00 Die gespendeten 750 € entsprechen etwa 2000 R$. Die bisher kalkulierten Kosten belaufen sich auf 1517 R$, d.h. es verbleiben 500 R$, von denen der Museumsbesuch und Extrakosten, wie z.B. didaktisches Material bezahlt werden.
2. Abstimmung unter den Eltern
2.1. Geplante Aktivitäten während des Projekts
Als ich mit der Aufgabe konfrontiert wurde, ein Anti-Drogen Projekt für die Einrichtung zu konzipieren, war ich begeistert, endlich etwas tun zu können, an der Basis, dessen Resultate sich sofort zeigen würden. Der finanzielle Rahmen von 750 € und der Auftrag kamen von Spendern aus Deutschland, insofern hatte ich sowohl den Kindern der Einrichtung als auch den Spendern gegenüber eine Verantwortung. Das Ergebnis ist ein 8-wöchiges Anti-Drogen Projekt. Die Kinder werden in 7 Gruppen à 15 Kinder eingeteilt und wöchentlich findet 1 Stunde pro Gruppe statt und eine Aktivität, an der alle Kinder in der großen Gruppe teilnehmen, wie z.B. Vorträge, Filmvorführungen etc. In den Kleingruppen soll ein Anti-Drogen-Logo entwickelt und gleichzeitig an Fragen der Kinder die Thematik betreffend gearbeitet werden. Dieses Anti-Drogen-Logo soll hinterher auf die GAC-Uniform gedruckt werden. Nach den 8 Wochen hat jede Gruppe ein Logo entwickelt, die Gruppen mit den 3 besten Logos werden prämiert. Die letzte Woche des Projekts ist eine Aktivitätenwoche, d.h. an jedem Tag findet eine Aktivität statt: Am Montag wird ein Capoeirameister kommen und mit den Kindern, die ja auch Capoeira-Unterricht in der Einrichtung haben, Capoeira machen. Dienstag soll ein Fußballturnier zwischen den einzelnen Gruppen stattfinden, wobei das T-Shirt mit dem von er Gruppe entwickelten Logo als Gruppentrikot dienen soll. Für diesen Tag soll auch versucht werden einen Vereinsfußballer einzuladen. Mittwoch ist ein Ausflug zum Erlebnismuseum der staatlichen Universität UFMG geplant. Donnerstag wird dann in den Gruppen das am Freitag stattfindende Abschlussfest vorbereitet.
2.2. Reaktionen und Probleme
Während der Zeit der Projektentwicklung habe ich mich mit verschiedenen Leuten über das Projekt ausgetauscht und die Reaktionen der außerhalb der Favela wohnenden Leute war fast immer die gleiche: "Bist Du verrückt, Du bringst Dich in totale Gefahr ... Du weißt doch, wie das in Rio de Janeiro in den Favelas funktioniert, wenn die Drogendealer mitbekommen, dass Du ein Anti-Drogen Projekt machst und ihnen so ihre zukünftigen Kunden vom Markt ziehst, bringst Du Dich in Gefahr." Obwohl ich in den 2 Monaten, seit ich bereits bei GAC arbeite, nie eine solche Gefahr gespürt habe, verunsicherten mich diese Stellungnahmen zunehmend. Ein Gespräch mit Cida beruhigte mich etwas, denn immerhin wohnt sie seit mehr als 30 Jahren dort und weiß wovon sie spricht. Letzte Woche sollte das Projekt dann endlich beginnen und am Freitag vorher, wollten wir uns treffen, um letzte organisatorische Dinge abzusprechen. Cida empfing uns mit der Nachricht, dass sie sich das ganze Projekt noch mal durchgelesen habe und der Meinung sei, man könne es nicht ohne Einverständnis der Eltern machen. Jede Familie habe einen Bekannten und/oder Verwandten, der in Drogenaktivitäten verwickelt sein könnte und deshalb wolle sie doch vorher das Projekt den Eltern vorstellen.
2.3. Die geheime Abstimmung
3. Eröffnung
3.1 Cida erklärt den Kindern das Projekt
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Am 15. Mai 2007 wurde das Anti-Drogen-Projekt offiziell eröffnet. Jeweils vormittags und nachmittags wurden alle Kinder im Innenhof versammelt und die Projektbeschreibung wurde durch GAC-Leiterin Cida vorgelesen. Danach wurden Fragen beantwortet.
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 Eröffnung im Innenhof GAC´s |
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 Cida liest den Projektplan vor |
3.2 Paulo ergänzt ...
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Besonders authentisch wurde die Eröffnung nicht nur dadurch, dass Paulo anwesend war, sondern sich auch zu Wort meldete. Er erzählte, dass seine Eltern zu ungebildet waren, um ihn über Drogen und die Folgen von Drogenmissbrauch aufzuklären. Er griff dann in seine Hosentasche und zog eine Packung Zigaretten hervor und begann zu erzählen, dass er heutzutage nikotinabhängig ist. Eigentlich habe er nur probieren wollen, zu den Erwachsenen gehören wollen und weil seine Eltern ihn nicht über die Risiken aufgeklärt hatten, sei er heutzutage Raucher.
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Paulo zieht eine Zigarettenschachtel aus der Tasche
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 Paulo erklärt, welches Glück die Kinder von GAC haben, an diesem Anti-Drogen-Projekt teilnehmen zu dürfen. |
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Die Kinder hören konzentriert und interessiert zu
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 Das Anti-Drogen-Projekt stösst bei allen Beteiligten auf Interesse |
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3.3 Eröffnungsfilm
Am Freitag in der gleichen Woche haben wir den Film „In den Straßen von New York“ mit den Kindern gesehen, was die Basis für weitere Gespräche über die Thematik und die Herstellung des Anti-Drogen Logotyps war. Klappentext: Jim Carroll (Leonardo DiCaprio) wächst mit seinen Freunden im schmutzigsten Viertel New Yorks auf. Sein unglaubliches Basketballtalent beschert dem 13-jährigen ein Stipendium an einer renomierten katholischen High School. Außerhalb des Spielfeldes entdeckt der lebenshungrige Junge eine wilde, verlockende Welt aus Drogen, Verbrechen, Sex und Gewalt, der er schon schnell verfällt. Von seiner verzweifelten Mutter (Lorraine Bracco) aus der Wohnung geworfen, beginnt Jim seinen Abstieg in die finsteren Ecken und tiefsten Abgründe von New York. Jedes seiner Erlebnisse hält Jim Carroll in jenen Tagebüchern fest, die Jahre später tausende von faszinierten Lesern unter dem Titel THE BASKETBALL DIARIES verschlingen werden.“
Als wir mit den Kindern den Film sehen wollte, dann der erste Schock, der Film war auf Englisch mit portugiesischen Untertiteln. Bei der Filmbeschaffung war uns Cida behilflich, weil sie die Filme von einer Videothek umsonst, als Spende bekommt. Wir mussten dann den Film immer wieder anhalten, um das Geschehen zu erklären und die Kinder so zu motivieren, den Film weiterzusehen. Ein anderes Problem bestand daran, dass einige Filmszenen nicht für diese Altersstufe geeignet waren. Da Tim den Film jedoch kannte, hat er in den richtigen Momenten den Film angehalten und die besagten Szenen übersprungen.
4. Woche: 21.05.-25.05. 2007
4.1 Erfahrungen mit Drogen
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In der Woche vom 21.05. bis zum 25.05. haben wir begonnen mit den einzelnen Gruppen zu arbeiten. Als Ausgangspunkt haben wir den Film genommen und mit den Kindern darüber gesprochen. Dabei kamen Fragen danach auf, ob Alkohol und Nikotin auch Drogen seien; welches die Unterschiede der verschiedenen Schnüffeldrogen sind; wie Crack aussieht; was es heißt, wenn jemand abhängig ist und warum die Leute Drogen nehmen.
Die Kinder begannen dann auch aus ihrem Erfahrungsbereich zu berichten, zu dem Geschichten von von Drogendealern erschossenen Onkeln, an Drogen verstorbenen Cousinen und an Alkoholismus leidenden Vätern gehörten. Aber auch das Gegenteil erlebten wir, Kinder mit einer ausgeprägten Anti-Drogen Einstellung, wobei das Bild des schnüffelnden, zugedröhnten, stinkenden auf der Straße rumlungernden Kindes als absolut abschreckend gilt. Drogenmissbrauch wird von vielen Kindern mit diesem Bild assoziiert, weil es auch das ist, was einem in der Favela häufig auf der Straße begegnet.
Was diese Gespräche sehr fruchtbar gemacht hat, war, dass sie nicht oberflächlich waren oder Drogenmissbrauch pauschal abgelehnt wurde. Dieses erste Gruppentreffen endete dann jeweils damit, dass wir die Kinder gebeten haben, ein Bild mit der Aussage des Films zu malen. Unter anderem sind folgende Bilder entstanden:
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Am Dienstag war ich mit Renata bei dem Pater, den wir zu einem Vortrag einladen wollten. Er wohnt in der Nähe der Tagesstätte in einem sehr großen Haus. Nachdem wir uns vorgestellt haben, stellten wir ihm das Anti-Drogen Projekt vor und erklärten ihm, was wir uns von ihm wünschen. Er erklärte sich bereit am 15. Juni 07 zu GAC zu kommen.
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| Bei dem Pater zu Hause |
4.2 Sônia, die Psychologin
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Am Freitag, dem 25. Mai kam unser erster Gast zu GAC: Die Psychologin Sônia, die schon siebzig ist und seit sehr langer Zeit sowohl als Psychologin als auch privat mit der Einrichtung verbunden ist.
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| Sônia, die Psychologin |
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Sônia setzte sich mit den Kindern in den Patio, wie eine Großmutter, die ihren Enkeln eine Geschichte erzählt und das war es auch, was sie tat. Sie erzählte von einem Kind, das von fremden Leuten gebeten wird, Botendienste zu erledigen und dafür kleine Geschenke erhält. Um die Geschenke zu bekommen, macht das Kind diese Botengänge immer wieder ohne zu wissen, was sich daran befindet. Sônia erklärt, dass es sich bei dem Inhalt sowohl um Waffen als auch um Drogen handeln könnte, da aber die Kinder minderjährig sind, können sie rechtlich nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn die Kinder dann älter und strafmündig sind, kann es passieren, dass die Auftraggeber, besonders wenn es sich bei dem Inhalt um Drogen handelt, diesen den Kindern anbieten, um sich neue Kunden zu schaffen. Zu diesem Zeitpunkt werden die Botengänge dann bereits wieder von jüngeren Kindern erledigt.
Um diesen Kreislauf zu veranschaulichen benutzt die Psychologin die Metapher des kleinen Fisches dem ein leckerer Wurm vor die Nase schwimmt. Ein absolut attraktiver Köder, aber wenn er anbeißt, nur einmal dieser Verführung nachgibt, ist der Fisch gefangen, wird aus dem Wasser gezogen und dort wird er langsam oder auch schnell, zumindest aber früher oder später sterben. Das gleiche, so Sônia, würde mit den Kindern passieren, denn der Ort der Kinder ist die Schule oder die Kindertageseinrichtung und wenn sie Botendienste oder ähnliches machen würden, wären sie nicht in der Schule, ihrem Platz und genauso wie der Fisch, den man aus dem Wasser holt, würde das Kind früher oder später zu Grunde gehen. Nach dieser Erzählung hat Sônia einen Aufklärungsfilm über Drogen gezeigt, den sie immer wieder angehalten und kommentiert hat und dessen Elemente bereits in ihrer vorherigen Geschichte enthalten waren.
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| Kinder beim Filmschauen |
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Auch bei den Nachmittagskindern, die im Durchschnitt älter sind, fand Sônias Art sehr großen Anklang. Die schon fast Jugendlichen waren begierig darauf die mit Drogen zusammenhängenden Dinge zu verstehen. Wobei auch hier die große Frage war, was ist eigentlich Sucht. Was passiert mit einem Menschen, dass er die Drogen nehmen muss.
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| Die Nachmittagskinder beim Filmschauen |
5. Woche: 28.05. – 01.06.2007
5.1 Ausarbeitung der Anti-Drogenlogos in Projektgruppen
In der Woche vom 28.05. bis zum 01.06. haben wir begonnen mit den einzelnen Gruppen an den Logos zu arbeiten. Den Kindern die Idee eines Logos nahe zu bringen war nicht so leicht, weil ein Logo ja bereits eine Abstraktionsleitung erfordert, die noch nicht alle Kinder aufgrund ihres Alters erbringen konnten. Die altersgemischte Gruppeneinteilung erwies sich dabei als sehr hilfreich, weil die größeren mit den kleineren Kindern zusammengearbeitet haben.
5.2. Ein Polizist zu Gast
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Unserer Gast in dieser Woche war die Polizei, vertreten durch vier Polizisten. Sie haben von ihrer Arbeit erzählt und von ihren Erfahrungen mit Dealern. Außerdem haben sie die Wirkungen und das Aussehen verschiedener Drogen, deren Nutzung und woran man die Benutzer erkennt erörtert.
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Polizist erzählt aus dem Polizeialltag
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Der Beamte erläutert die Unterschiede zwischen Crack und Kokain
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Die Polizisten vor ihrem Publikum
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5.3. Handschellen und Schlagstock
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Der Besuch der Polizisten beeindruckte nicht so sehr durch die Geschichten, die sie erzählt haben, sondern viel mehr durch die Tatsache, dass die Kinder die Handschellen anschauen und anfassen durften und den Schlagstock. Überhaupt die Möglichkeit sich von Angesicht zu Angesicht mit den Polizisten zu unterhalten schien für viele Kinder eine neue Erfahrung zu sein, weil sie doch eher ein Negativbild von der Polizei haben. Ein Kind erzählte mir beispielsweise, dass die Polizei schon mal in die Favela reingefahren kam und einfach um sich geschossen habe.
Die Polizisten waren total offen, beantworteten geduldig alle Frage, was dann sogar dazu führte, dass zwei Kinder von den Drogenmachenschaften ihrer Onkel berichteten. Auch darauf reagierten die Polizisten sehr professionell, indem sie erklärten, warum das kriminell sei und dass sich diese Personen in Gefahr befänden, einerseits von anderen Drogendealern umgebracht oder von der Polizei eingesperrt zu werden. Die Kinder stimmten dann den Polizisten zu, dass beide Alternativen nicht besonders schön seien und es deshalb besser sei, sich von solchen Sachen von vorneherein fernzuhalten.
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Gruppenfoto nach dem Vortrag
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Bevor die Polizisten nach dem Vortrag gegangen sind, haben sie sich mit den Kindern unterhalten und ihre Arbeitsutensilien gezeigt. Die Kinder waren ganz begeistert sich den Polizisten so nähern und ihnen ganz viele Fragen stellen zu können.
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Gruppenbild mit drei Polizisten
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Großes Interesse der Kinder an den Handschellen und Schlagstock
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Zwischen Polizei und den Kindern von GAC gab es spätestens nach diesem Treffen keine Berührungsängste mehr
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6. Woche: 04.05.-08.06. 2007
6.1 Das Logo soll jetzt Formen annehmen
In dieser Woche haben wir ganz fleißig mit den Gruppen an den Logos gearbeitet. Außerdem hat Renata jedes Gruppentreffen eröffnet und sich mit den Kindern noch mal 15 bis 20 Minuten über das Thema Drogen unterhalten. Eigentlich war sie der Meinung, wir hätten den Kindern nicht deutlich genug erklärt, was ein Logo sei und dies wollte sie nun nachholen. Wir stimmten nicht mit ihr darüber ein, weil schon viele Bilder entstanden waren, die das Gegenteil bewiesen. Da Renata aber nicht nur bezogen auf die Sprache Portugiesisch, sondern auch vom kulturellen und sozialen Hintergrund eine ähnliche Sprache wie die Kinder spricht, beschlossen wir, ihr den Raum für ihre Anmerkungen und zusätzlichen Informationen zu geben. Denn Ziel des Anti-Drogen-Projektes ist es ja, die Kinder mit der Message „Sag Nein zu Drogen“ zu erreichen und Renatas Stimme war für uns nur wieder eine Stimme mehr, mit der dieses Ziel erreicht werden könnte. In dieser Woche war die Einrichtung ab Mittwoch geschlossen und das Alltagsgeschäft (Workshops, Deutschunterricht ... ) der Einrichtung ließ keine Zeit für einen weiteren Gast in dieser Woche, was auch ein Grund dafür war, dass Renata in den Gruppentreffen die Gespräche mit den Kindern führte, wobei sie sich auch auf den Film und die Besuche der Polizisten und der Psychologin bezog. Danach zeigte sich, dass dieses Vorgehen sehr gut war, denn Renata als Bezugsperson der Kinder klärte noch mal einige Fragen, die sich den Kindern aufgetan haben, die sie aber den Polizisten und der Psychologin nicht gestellt hatten.
7. Woche: 11.06.-15.06. 2007
7.1. Weiterarbeit an den Anti-Drogen-Logos
Während der Woche haben wir mit den Kindern an den Logos weitergearbeitet. Diese war die vorletzte Woche bevor die Logos fertig sein mussten, und tatsächlich haben wir mit jeder Gruppe ein anschlussfähiges Logo entwickelt, das wir in der kommenden Woche fertig stellen wollten. Das Klima innerhalb der Gruppen war sehr gut, die Kinder waren hoch motiviert und sehr kreativ.
7.2. Ein Pater zu Besuch
Am Freitag kam der Pater. Er hat mit den Kindern gesungen und gebetet und die Anti-Drogen Message den Kindern durch Rollenspiele nahe gebracht. So hat er ein großes Blatt Papier genommen und einen Baum darauf gemalt und mit den Kindern verschiedene Situation aus der Bibel nachgespielt, wie beispielsweise die Vertreibung aus dem Paradies, um so zu zeigen, dass wenn man verbotene Dinge auch nur versucht, nur einmal macht, kann man bereits verlieren. Sehr schön war für uns war, als einige Kinder diese Geschichte mit Sônias Fischgeschichte verbanden und meinten, dies sei ja genauso wie bei einem Fisch, wenn er erst angebissen hat, wird er sterben. Der Pater beendete seinen Vortrag wie er ihn begonnen hatte mit Liedern und Gebeten. Die Stimmung im Patio war toll, denn alle Kinder kannten die Lieder und Gebete und sangen und sprachen aus voller Kehle mit. Nach dem Vortrag nutzten viele Kinder die Gelegenheit und sprachen mit dem Pater und fragten ihn verschiedene Sachen. Besonders interessant für die Kinder war, dass auch er Deutsch sprechen konnte, das zu lernen, die Kinder ja nun auch begonnen hatten.
8. Woche: 18.06.-22.06. 2007
8.1. Stress
Diese Woche war stressig, weil es sehr viel zu organisieren gab. Zunächst einmal stellten wir die Logos mit den Kindern fertig. Dann hatten wir ein Treffen mit Cida und Renata um über die T-Shirt Farben zu entscheiden. Bis dahin waren alle am Anti-Drogen Projekt Beteiligten davon ausgegangen, es würde nur ein T-Shirt Typ für alle geben. Aber nach meiner Idee sollte jede Gruppe ihr T-Shirt mit ihrem eigenen Logo haben und außerdem habe ich ein T-Shirt für die Erzieher entworfen, auf dem alle sieben Logos zusammen drauf sein sollten.
8.2 Der T-Shirt Druck
Tim übernahm die komplette Organisation des T-Shirt Drucks und fuhr deshalb durch halb Belo Horizonte. Hier sein Bericht:
Nachdem ich zusammen mit Cida am Morgen die T-Shirts nach Farben und Größen geordnet hatte, fuhr uns Paulo zum Laden von Fernando. Fernando bedruckt immer die Uniformen für GAC und war deswegen natürlich auch in Sachen Anti-Drogen-T-Shirts der erste Ansprechpartner. Cida und ich sprachen mit ihm ein wenig über unsere groben Vorstellungen für die Shirts. Danach fuhr Cida mit Paulo weiter, um noch ein paar Erledigungen zu machen; ich befand mich von nun an in der Obhut von Fernando. Der fuhr mich zu dem Shop, in dem das Design für die Shirts erstellt wird. Ich wusste vorher nicht so recht, wie ich mir das vorstellen sollte, aber im Endeffekt war es genau so, wie ich es mir für den Optimalfall gewünscht hatte: Ich saß einem leicht asiatisch aussehenden Computerfreak gegenüber, der die Kinderzeichnungen einscannte und auf den Computer warf. Nun hätte man alle Möglichkeiten gehabt, um nach Herzenslust an den Bildern herumzupfuschen. Wir wollten die Zeichnungen allerdings möglichst so belassen, wie die Kinder sie gezeichnet hatten. So änderten wir lediglich die Schrift, die auf den T-Shirts nicht leserlich gewesen wäre, und ein paar Kleinigkeiten. Dank meiner Liebe zum Detail dauerte das ganze dann doch fast zwei Stunden… Nachdem wir mit der Arbeit an den T-Shirts der einzelnen Gruppen fertig waren, entwarfen wir noch ein T-Shirt für alle Erzieherinnen und Helfer von GAC. Die Idee dazu hatte Juliane gehabt: Eine Erdkugel, in die die sieben Anti-Drogen-Logos der Kinder integriert sind, und oben eine brasilianische und eine deutsche Flagge, die die brasilianisch-deutsche Zusammenarbeit bei GAC/Kinderhorizonte und speziell beim Anti-Drogen-Projekt symbolisieren soll. Als auch das abgeschlossen war, kam Fernando, um mich abzuholen. Auf der Autofahrt entwickelte sich ein interessantes Gespräch zwischen uns beiden, in dem er mir von seiner Zeit als Profi-Fußballer erzählte. Diese Chance packte ich beim Schopfe: Schließlich wollten wir am Ende des Projektes ein Fußballturnier mit allen Gruppen machen und hatten uns vorgenommen, dafür noch je einen Gast von den beiden großen Fußballteams aus Belo Horizonte – Cruzeiro und Atlético – zu organisieren. Dazu fehlte uns nur noch ein Kontakt, denn man kommt eben nicht so leicht ran an solche großen Teams. Klar, dass Fernando dabei für uns hilfreich sein konnte…
Am Nachmittag trafen wir uns mit dem Druckmeister. Ich war so hin und weg, als ich gesehen habe, wie die Logos auf den T-Shirts aussehen würden. Tim hatte wirklich sehr gute Arbeit geleistet.
8.3 Der Druckmeister
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Beim Treffen mit dem „Druckmeister“ ...
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Obwohl die Logos fertig waren, gab es noch eines zu planen uns zu besprechen, wie beispielsweise, welches Logo auf welche T-Shirts bezüglich der Farbe kommen sollte, mit welcher Farbe die Schriftzüge gemacht werden sollten. Wie Tim ja geschrieben hat, war der Druckmeister natürlich auch für die Kinder total interessant, deshalb stellen wir ihn ihnen vor. Die Jungs waren begeistert und nachdem sie ein bisschen gefachsimpelt hatten, machten wir noch ein Gruppenfoto.
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| Der Druck- und Fußballmeister und die Kinder |
8.4. Vorbereitungen zur Wahl des Gewinner-Logos
Außerdem kam in dieser Woche erneut von Cida und Renata die Frage hinsichtlich der Logowahl auf. Das Problem bestand darin, wie wir alle Ungerechtigkeiten verhindern könnten, weil ja bereits die Gruppen- zusammensetzung ungerecht sei. Diese Kritik verwunderte uns, denn es war die Leiterin der unteren Einrichtung Renata, die die Gruppen unbedingt bilden wollte, um Ungerechtigkeiten zu verhindern. Nach etwa einem halbstündigen Gespräch schlug ich vor eine Logo-Auswahl-Kommission zu gründen, die aus einer Erzieherin aus der anderen Einrichtung, Matthias, einer nichtpädagogischen Angestellten, einem Elternteil, der Direktion und einer Schülerin bestehen sollte. Dieser Vorschlag wurde akzeptiert und so vereinbarten wir für den darauffolgenden Dienstag um 18 Uhr, dass wir uns zur Wahl des Logos treffen würden.
9. Woche: 25.06.-29.06. 2007
9.1 Präsentation der T-Shirts
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Diese Woche stand voll unter der Planung und Vorbereitung des Festa Junina, die Kinder probten ihre Tänze, es wurde gemalt, gebastelt und getanzt. Am Dienstag nach Feierabend trafen wir uns mit der Logo-Auswahl-Kommission im Computerraum bei GAC. Wir haben alle T-Shirts sichtbar aufgehangen und mit einem Zettelchen versehen, auf dem die Gruppe geschrieben stand. Danach stellte Tim jedes T-Shirt vor, berichtete über die Gruppenzusammensetzung, über das Gruppenverhalten und die Entstehung des Logos.
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Tim präsentiert die T-Shirts
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... und gibt Hintergrundinformationen über Gruppenprozesse und die Entstehung der Logos.
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Ein Gewinner T-Shirts
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